Zahnarztpraxis

Zahnarztpraxis – Steri24

Autoklav für
Zahnarztpraxen

Komplett aus einer Hand – RKI-konform, mit schnellem Vor-Ort-Service.

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Für Praxen empfehlen wir 18–23 L. Zwei Wege – beide Klasse B, beide RKI-konform.

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Haeufig gestellte Fragen

Zahnarztpraxis – die wichtigsten Fragen klar beantwortet.

Welcher Autoklav eignet sich für eine Zahnarztpraxis?
Für Zahnarztpraxen empfehlen wir je nach Behandlerzahl und Instrumentenmenge meist einen 18- oder 23-L-Klasse-B-Autoklav. Für mehrere Behandler eignet sich ein Gerät mit digitaler Dokumentation und Praxissoftware-Anbindung. Welche Größe und Ausstattung zu Ihrem Arbeitsablauf passt, ermitteln Sie am schnellsten mit dem Konfigurator.
Warum brauche ich in der Zahnarztpraxis einen Klasse-B-Autoklaven?
Klasse B bietet vollwertige Dampfsterilisation mit fraktioniertem Vakuumverfahren und ist auch für verpackte, hohle und poröse Instrumente geeignet. Für die Aufbereitung kritischer Instrumente in zahnärztlichen Praxen ist in Deutschland ein Klasse-B-Gerät erforderlich.
Was ist der Unterschied zwischen Klasse B, Klasse N und Klasse A?
Klasse B sterilisiert mit Vakuumverfahren verpackte und unverpackte, hohle und poröse Instrumente. Klasse N darf nur unverpackte, massive Instrumente sterilisieren und ist für die Humanmedizin nicht zulässig; Klasse A ist kein europäischer Standard. Für die Zahnarztpraxis brauchen Sie ein Klasse-B-Gerät.
Erfülle ich mit Ihren Geräten die RKI-Anforderungen?
Ja. Alle Geräte sind Klasse B nach EN 13060. Mit SteriTrace® dokumentieren Sie jede Charge audit-sicher und papierlos; Validierung und Wartung übernehmen wir vor Ort.
Was bedeutet Klasse B genau?
Klasse B bezeichnet vollwertige Dampfsterilisatoren mit fraktioniertem Vakuumverfahren, die auch verpackte, hohle und poröse Instrumente sicher sterilisieren. In medizinischen Einrichtungen ist in Deutschland ein Klasse-B-Gerät vorgeschrieben.
Was ist der Unterschied zwischen den Pro- und Premium-Modellen?
Autoklav und Bedienung sind grundsätzlich gleich. Die Premium-Modelle bieten zusätzlich Festwasseranschluss, WLAN/LAN-Anbindung an die Praxissoftware sowie papierlose Chargenfreigabe und Dokumentation am Touchscreen (SteriTrace®). Beim Pro erfolgt die Dokumentation über integrierten Drucker bzw. USB.
Welche Größe brauche ich für meine Praxis?
Die passende Größe hängt von Behandlerzahl und Instrumentenmenge ab; für viele Praxen sind 18 bis 23 L sinnvoll. Bei sehr hohem Aufkommen stellen manche Praxen auch mehrere Geräte auf. Eine konkrete Empfehlung inklusive Zubehör erhalten Sie über den Konfigurator.
Wie viele Instrumente bzw. Trays passen in das Gerät?
Das hängt vom Modell und der Beladung ab. Größere Geräte (18 bis 23 L) fassen mehrere Trays und damit eine größere Instrumentenmenge pro Zyklus. Für eine genaue Einschätzung nennen Sie uns am besten Ihr typisches Aufkommen oder nutzen den Konfigurator.
Kann der Autoklav Handstücke, Turbinen und Hohlkörper sterilisieren?
Ja, unsere Klasse-B-Autoklaven sind für Hohlkörper wie Handstücke, Turbinen und Spitzen sowie für flexible und kritische A/B-Instrumente geeignet. Ausgenommen sind nur Instrumente, die der Hersteller ausdrücklich als nicht autoklavierbar kennzeichnet.
Welche Instrumente müssen verpackt sterilisiert werden?
Kritische Instrumente werden verpackt (eingeschweißt) sterilisiert; semikritische Instrumente können auch unverpackt autoklaviert werden. Maßgeblich ist die Risikoeinstufung nach KRINKO. Im Zweifel gelten Instrumente als kritisch und müssen verpackt werden.
Wie werden zahnmedizinische Instrumente nach KRINKO eingestuft?
Instrumente werden in unkritisch, semikritisch und kritisch eingeteilt; kritische Instrumente werden zusätzlich unterschieden (z. B. mit Hohlräumen oder Gelenken). Skalpelle gelten als kritisch, Gelenkinstrumente wie Scheren und Nadelhalter als kritisch B. Eine Einstufungsliste der Zahnärztekammer hilft bei der Zuordnung.
Müssen PA-/Parosonden verpackt und steril aufbereitet werden?
Ja, PA-/Parodontalsonden sind kritische Instrumente: Reinigung und Desinfektion im RDG oder Ultraschallreiniger, danach verpackt im Autoklav sterilisieren und verpackt lagern.
Müssen Abdruckpfosten und Gingivaformer steril und verpackt sein?
Das hängt von der Risikobewertung ab. Verpackt sterilisiert werden müssen kritische Instrumente; Gingivaformer, die das Zahnfleisch durchdringen und mit Blut in Kontakt kommen, sind entsprechend höher einzustufen.
Reicht ein Thermodesinfektor (RDG) oder brauche ich zusätzlich einen Autoklaven?
Ein Thermodesinfektor/RDG ist für die Reinigung und Desinfektion zuständig, ersetzt aber nicht die Sterilisation kritischer Instrumente. Für Instrumente, die in sterile Bereiche gelangen, ist die Sterilisation im Klasse-B-Autoklaven verpflichtend.
Brauche ich für die Aufbereitung ein Siegelgerät?
Ja, kritische Instrumente werden vor der Sterilisation in Sterilbeutel verpackt und versiegelt. Mit einem CertoSeal Siegelgerät verschließen Sie Beutel zuverlässig und mit fortlaufender Chargennummer. Passende Siegelgeräte und Sterilisationsverpackung erhalten Sie aus einer Hand.
Sind die Sterilisationsbeutel nach Norm hergestellt?
Ja, unsere Sterilisationsbeutel sind nach DIN EN 868 hergestellt. Wir bieten sie als selbstverschließende Beutel und als Meterware auf Rollen für Siegelgeräte an.
Wie lange dauert ein Sterilisationszyklus?
Die Zyklusdauer hängt von Programm, Beladung und Modell ab. Klasse-B-Vollzyklen mit Vorvakuum und Trocknung dauern länger als reine Schnellprogramme. Die genauen Zeiten finden Sie in der Bedienungsanleitung des jeweiligen Modells.
Welche Temperatur und Haltezeit gelten bei der Sterilisation?
Gemäß EN 13060 und KRINKO liegt die Sterilisation üblicherweise bei 134 °C für mindestens 4 Minuten (Universalprogramm) oder 121 °C für 20 Minuten. Diese genormten Werte sind verbindlich, auch wenn höhere Temperaturen rechnerisch kürzere Zeiten ergäben.
Wofür wird der Helix-Test benötigt?
Der Helix-Test weist die Dampfdurchdringung bei verpackten bzw. hohlen Instrumenten nach. Er ist in der EN 13060 genormt; viele Praxen legen ihn routinemäßig in jede Charge. Für die tägliche Routinekontrolle bei Klasse-B-Autoklaven ist er zugelassen.
Wie oft muss der Vakuumtest durchgeführt werden?
Den Vakuumtest führen Sie selbst durch, üblicherweise einmal pro Woche morgens bei kalter Kammer. Er ist in der EN 13060 genormt und dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Bei warmer Kammer startet das Programm nicht.
Welche Teststreifen brauche ich für die tägliche Routinekontrolle?
Für die tägliche Routinekontrolle benötigen Sie Dampfindikatoren: Der Helix-Test ist für verpackte bzw. kritisch-B-Instrumente, ein Klasse-5-Dampfindikator für unverpackte bzw. kritisch-A-Instrumente. Der Teststreifen kommt in den ersten Zyklus des Tages.
Ersetzen Helix- und Vakuumtest die Validierung?
Nein. Helix- und Vakuumtest zeigen nur Teilaspekte (Dampfpenetration bzw. Dichtigkeit). Die Validierung beurteilt den gesamten Aufbereitungsprozess und ist für Anwender in der Humanmedizin verpflichtend.
Was ist die Validierung eines Autoklaven?
Die Validierung ist eine formelle Prüfung, die nachweist, dass Ihr Autoklav und der gesamte Aufbereitungsprozess die geltenden Normen erfüllen und zuverlässig sterilisieren. Sie wird vor Ort mit Ihren Instrumenten als Beladung durchgeführt.
Ist die Validierung für die Zahnarztpraxis Pflicht?
Ja. Wer kritische, mit Blut in Kontakt kommende Instrumente am Menschen aufbereitet, ist zur Validierung verpflichtet; Grundlage ist u. a. die MPBetreibV. Das betrifft Zahnarztpraxen.
Wie läuft die Erstvalidierung ab?
Bei der Erstvalidierung prüft ein zugelassener Validierer mit Messsensoren vor Ort, ob Ihr Autoklav am Einsatzort alle Anforderungen erfüllt (u. a. Vakuumtest, Leerkammerprofil und mehrere Sterilisationsläufe mit Ihren Instrumenten). Anschließend erhalten Sie einen Validierungsbericht.
Muss die Validierung immer vor Ort erfolgen?
Ja, die Validierung erfolgt zwingend vor Ort mit Ihren Instrumenten als Beladung, da sie die tatsächlichen Bedingungen am Einsatzort prüft. Ein Versand des Geräts ins Werk ist dafür nicht möglich.
In welchem Intervall muss revalidiert werden?
Die Revalidierung ist in der Regel alle 2 Jahre (bzw. nach Erreichen einer bestimmten Zyklenzahl) fällig und wird vor Ort durchgeführt. Große Geräte oder sehr hohe Nutzung können ein kürzeres Intervall erfordern.
Kann ich die Validierung selbst durchführen?
Nein, die Validierung muss durch einen zugelassenen Validierer mit spezieller Messtechnik erfolgen und ist selbst praktisch nicht durchführbar. Steri24 übernimmt die komplette Abwicklung vor Ort.
Kann ich das Gerät vor der Erstvalidierung schon nutzen?
Ja. Der Autoklav ist nach Lieferung und Inbetriebnahme einsatzbereit; die Erstvalidierung kann in einem separaten Termin nachgeholt werden. Sie ist eine Prozessvalidierung und lässt sich auch nach der Inbetriebnahme durchführen.
Übernehmen Sie Aufstellung und Inbetriebnahme?
Ja. Auf Wunsch übernehmen wir Anlieferung, Installation und Inbetriebnahme gemäß Medizinproduktegesetz sowie die Erstvalidierung vor Ort. Die Aufstellung dürfen Sie laut Handbuch auch selbst durchführen.
Bekomme ich eine Einweisung des Personals?
Ja, eine Einweisung ist bei der Inbetriebnahme bzw. Erstvalidierung vor Ort integriert. Auf Wunsch bieten wir auch Schulungen Ihres Personals zur Sterilisation an.
Wie oft muss die Wartung erfolgen?
Die Wartung ist in der Regel alle 24 Monate vorgeschrieben, bei hoher Nutzung früher (z. B. nach Erreichen einer bestimmten Zyklenzahl). Sie gilt unabhängig von der tatsächlichen Nutzung in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Wer übernimmt Wartung und Reparatur?
Wartung und Reparatur führen unsere eigenen geschulten Servicetechniker bzw. autorisierte Servicepartner durch — wahlweise vor Ort bei Ihnen oder ab Werk.
Was beinhaltet ein Wartungsvertrag?
Ein Wartungsvertrag sichert die vorgeschriebenen Wartungen ab und kann die Garantie verlängern. Wir erinnern Sie rechtzeitig, vereinbaren den Termin und kümmern uns um Durchführung, Ersatzteile und Bericht. Den genauen Umfang und die Konditionen nennen wir Ihnen gerne.
Welche Garantie- und Wartungsoptionen gibt es?
Unsere Geräte werden mit Garantie geliefert, die sich mit Wartungsvertrag verlängern lässt. Wartung und Validierung bieten wir vor Ort an. Die aktuell gültigen Garantie- und Servicekonditionen erfahren Sie im Shop oder in einem unverbindlichen Angebot.
Wie schnell sind Sie im Servicefall vor Ort?
Mit 39 Standorten und über 150 Partnern im DACH-Raum sind wir schnell vor Ort. Zusätzlich gibt es einen 24h-Notfallservice, auch am Wochenende.
Kommt der Service auch in Österreich und der Schweiz vor Ort?
Ja, wir haben auch in Österreich und der Schweiz geschulte Techniker und Servicepartner, die für Installation, Validierung, Wartung und Reparatur vor Ort kommen.
Gibt es ein Leih- oder Ersatzgerät bei Wartung oder Defekt?
Bei einer Wartung ab Werk steht in der Regel eine begrenzte Anzahl an Leihgeräten zur Verfügung, während Ihr Gerät bearbeitet wird. Sprechen Sie uns für die Verfügbarkeit in Ihrem Fall an.
Wie funktioniert die Dokumentation der Chargen?
Sie können die Dokumentation flexibel handhaben: per USB/SD, Ausdruck oder automatische Übertragung an Ihren Praxis-PC. Mit SteriTrace® erfolgt die Chargenfreigabe papierlos und RKI-konform direkt am Touchscreen.
Was ist SteriTrace® und wozu dient es?
SteriTrace® ist die papierlose Lösung für die Chargendokumentation und -freigabe. Sie ermöglicht digitale Freigabe, lückenlose Rückverfolgbarkeit und die Anbindung an gängige Praxissoftware — ideal für Begehungen und QM.
Wie zählt die Chargennummer?
Die Chargennummer ist eine fortlaufende Zahl, die bei jedem Programmdurchlauf um 1 hochzählt (beim Versiegeln je Beutel). Auch beim Thermodesinfektor müssen die Chargen verfolgbar sein.
Wie lange müssen Sterilisationsprotokolle aufbewahrt werden?
Sterilisations-, Freigabe- und Aufbereitungsprotokolle sind über die in den geltenden Vorgaben festgelegten Fristen aufzubewahren und müssen jederzeit nachvollziehbar sein. Mit einer digitalen Dokumentation wie SteriTrace® sind sie audit-sicher abrufbar.
Brauche ich destilliertes Wasser für den Autoklaven?
Ja, für den Betrieb wird destilliertes bzw. demineralisiertes Wasser benötigt, um die Kammer und die Instrumente zu schonen. Ein passendes Wasseraufbereitungs-/Destilliergerät bieten wir ergänzend an.
Braucht das Gerät einen festen Wasseranschluss?
Nein, ein Festwasseranschluss ist nicht nötig. Alle Geräte verfügen über integrierte Frisch- und Abwassertanks und können manuell befüllt betrieben werden. Ein Festwasseranschluss ist optional bestellbar und auch später nachrüstbar.
Steri24 kenne ich nicht — warum sollte ich wechseln?
Steri24 verkauft direkt — ohne Umweg über Depots oder Zwischenhändler — und übernimmt den Service selbst. So erhalten Sie ein dichtes Vor-Ort-Servicenetz wie bei etablierten teuren Anbietern, aber zu faireren Preisen. Hersteller seit 1957.
Was passiert mit meinem alten Autoklav?
Wir beraten Sie beim Umstieg, nehmen Ihr Altgerät zurück und entsorgen es fachgerecht — auch herstellerunabhängig. Installation und Einweisung sind beim Umstieg inklusive.
Können Sie auch mein vorhandenes Fremdgerät warten oder validieren?
Fremdgeräte können wir in der Regel nicht warten, da uns dafür die passenden Ersatzteile fehlen; viele Fremdgeräte können wir jedoch validieren. Senden Sie uns Modell und Hersteller, dann prüfen wir den Einzelfall.
Warum bietet Steri24 Premium-Leistung zu faireren Preisen?
Weil wir ausschließlich direkt verkaufen und so die Händlermargen sparen, die der Endkunde sonst mitbezahlt. Trotz des günstigeren Preises erhalten Sie vollen Service, Vor-Ort-Betreuung und Garantie.
Sind die Geräte zugelassen und geprüft?
Ja. Unsere Klasse-B-Autoklaven entsprechen der EN 13060 und sind CE-zertifiziert (Zulassung über TÜV SÜD). Damit erfüllen sie die Anforderungen an die Instrumentenaufbereitung in der Humanmedizin.
Was tun, wenn der Helix-Teststreifen nicht umschlägt?
Häufige Ursache ist das falsche Programm: Für den Helix-Test muss das Hohlkörper- bzw. Klasse-B-Programm gewählt werden, nicht das Programm für unverpackte Instrumente. Bleibt der Streifen bei korrektem Programm braun, ist der Autoklav vermutlich defekt — bitte kontaktieren Sie den Service.