Haeufig gestellte Fragen
Autoklaven Auswahl – die wichtigsten Fragen klar beantwortet.
Welchen Autoklaven benötige ich für meine Praxis?
Für die Aufbereitung medizinischer Instrumente brauchen Sie in der Regel einen Klasse-B-Autoklaven. Welche Größe passt, hängt von Ihrem Fachbereich, der Instrumentenmenge und der Länge der Instrumente pro Zyklus ab. Am besten füllen Sie unseren Konfigurator aus oder lassen sich kurz telefonisch beraten, dann empfehlen wir gezielt das passende Gerät.
Welche Kriterien sind bei der Auswahl eines Autoklaven entscheidend?
Maßgeblich sind Anwendungsbereich, benötigte Größe und Fassungsvermögen, die richtige Klasse (meist Klasse B), Energieeffizienz, Benutzerfreundlichkeit, erfüllte Normen und Zulassungen sowie der Preis. Auch eine papierlose Dokumentation kann im Praxisalltag Zeit sparen. Der Konfigurator führt Sie strukturiert durch alle diese Punkte.
Welche Autoklav-Größe brauche ich und wie viele Trays passen hinein?
Die passende Größe richtet sich nach Menge und Länge der Instrumente pro Zyklus: Der 3L hat 2 Trays, der 12L 3 Trays (ca. 18 verpackte Instrumente), 18L und 23L je 5 Trays. Im 23L passen pro Tray bis zu ca. 20 unverpackte Instrumente. Für eine genaue Empfehlung nutzen Sie am besten unseren Konfigurator.
Welche Autoklav-Größen bietet Steri24 an?
Wir bieten Klasse-B-Autoklaven in den Größen 3L, 12L, 18L, 23L und 45L an. Damit decken wir vom kompakten Gerät für Studios und Podologie bis zum großvolumigen Klinikgerät alle Anwendungsfälle ab. Für eine konkrete Empfehlung füllen Sie am besten unseren Konfigurator aus.
Welcher Autoklav eignet sich für eine Zahnarztpraxis?
Für Zahnarztpraxen empfehlen wir je nach Behandlerzahl und Instrumentenmenge meist den 18L oder 23L Klasse B; für mehrere Behandler ein Gerät mit Dokumentation und Praxissoftware-Anbindung (z. B. Premium). Für ca. 15 einzeln verpackte Instrumente reicht oft der 12L. Am besten nutzen Sie den Konfigurator oder ein kurzes Beratungsgespräch.
Welcher Autoklav eignet sich für eine Podologie-Praxis?
Für Podologien ist meist der 3L Klasse B Pro (kompakt, schnell) am beliebtesten; bei größeren Praxen mit vielen Behandlungen eher der 12L. Empfehlenswert ist das passende Sparpaket mit dem nötigen Zubehör. Der Konfigurator findet das passende Modell in wenigen Minuten.
Welcher Autoklav eignet sich für Fußpflege, Kosmetik- oder Nagelstudios?
Für Fußpflege, Kosmetik- und Nagelstudios ist meist der Klasse B Pro 3L (klein, schnell, kompakt) die beliebteste Wahl. Ab ca. 8 Behandlungen pro Tag oder bei mehreren Mitarbeitern empfehlen wir den 12L Pro, der für geringen Aufpreis das vierfache Volumen bietet. Am besten füllen Sie unseren Konfigurator aus.
Welcher Autoklav eignet sich für ein Tattoo- oder Piercingstudio?
Tattoo- und Piercingstudios benötigen einen Klasse-B-Autoklaven. Am beliebtesten sind der 3L oder 12L Pro; bei alleiniger Tätigkeit reicht oft der 3L, bei mehr Aufkommen empfehlen wir den 12L. Dazu passen am besten selbstversiegelnde Beutel und ein Zubehör-Sparpaket.
Welcher Autoklav eignet sich für eine gynäkologische Praxis?
Für gynäkologische Praxen empfehlen wir meist den 23L-Autoklaven (Pro oder Premium), da gynäkologische Instrumente wie Spekula relativ groß sind und viel Platz benötigen; bei geringerem Bedarf reicht auch ein 18L. Am besten füllen Sie unseren Konfigurator aus, damit wir gezielt das passende Gerät empfehlen können.
Welcher Autoklav eignet sich für eine haus-, internistische oder dermatologische Praxis?
Für Arzt-, Hausarzt-, internistische und dermatologische Praxen sind unsere Klasse-B-Autoklaven geeignet; je nach Instrumentenmenge und -größe kommen meist der 12L oder 23L in Frage, bei geringem Aufkommen auch der 3L. Die genaue Wahl richtet sich nach dem größten Instrument und der Menge pro Zyklus.
Welcher Autoklav eignet sich für eine Tierarztpraxis bzw. die Veterinärmedizin?
Unsere Klasse-B-Autoklaven sind für die Veterinärmedizin geeignet; die meisten Tierarztpraxen bestellen den 12L oder 23L Pro, bei sehr geringem Bedarf reicht ggf. der 3L. Für Tierarztpraxen ist in der Regel keine Validierung erforderlich, da die Validierungspflicht nur die Aufbereitung am Menschen betrifft.
Welcher Autoklav eignet sich für eine Augen- oder plastische Chirurgie?
Für chirurgische Einrichtungen empfehlen wir meist größere Geräte (23L oder 45L), oft als Komplettset mit Aufstellung und Validierung. Hier stehen Kapazität, Prozesssicherheit und eine lückenlose Dokumentation im Vordergrund. Wir beraten Sie gerne zur passenden Komplettlösung.
Was ist der Unterschied zwischen den Autoklaven-Klassen B, S und N?
Klasse B verwendet ein Wasserdampf-Sterilisationsverfahren mit fraktioniertem Vakuum und sterilisiert auch verpackte, hohle und poröse Instrumente sehr komplexer Form. Klasse S ist meist eine Sonderbauart für spezielle Anwendungen. Klasse N arbeitet ohne Vakuumpumpe und eignet sich nur für unverpackte, massive Instrumente einfacher Geometrie.
Was bedeutet Klasse B beim Autoklaven?
Klasse B bezeichnet vollwertige Dampfsterilisatoren mit fraktioniertem Vakuumverfahren, die auch verpackte, hohle und poröse Instrumente sterilisieren können. Für die Instrumentenaufbereitung in medizinischen Einrichtungen ist in Deutschland ein Gerät der Klasse B vorgeschrieben.
Welche Klasse ist für medizinische Instrumente Pflicht?
Für die Aufbereitung kritischer, mit Blut oder verletzter Schleimhaut in Kontakt kommender Instrumente am Menschen ist Klasse B mit Sattdampf der Standard. Klasse N ist in der Humanmedizin für solche Instrumente nicht zulässig. Wir ordnen Ihren Bedarf gerne ehrlich ein.
Reicht für meine Praxis ein Klasse-N-Autoklav?
Klasse N darf nur unverpackte, massive Instrumente einfacher Geometrie sterilisieren und ist für die Aufbereitung kritischer Instrumente in der Humanmedizin nicht zulässig. Für medizinische Praxen brauchen Sie ein Klasse-B-Gerät. Im Zweifel beraten wir Sie zur richtigen Einstufung Ihrer Instrumente.
Wie funktioniert ein Klasse-B-Autoklav?
Ein Klasse-B-Autoklav sterilisiert nach dem Prinzip der Wasserdampf-Sterilisation: Das Gerät erzeugt Wasserdampf, der die Instrumente in der Kammer auf hohe Temperaturen erhitzt und so anhaftende Keime einschließlich Sporen abtötet. Nach der Sterilisation wird der Dampf abgeleitet und der Inhalt per Vakuumverfahren getrocknet.
Warum ist beim Klasse-B-Autoklaven die Vakuumpumpe so wichtig?
Das fraktionierte Vakuum entfernt die Luft aus der Kammer und aus Hohlräumen, sodass der Dampf auch verpackte, hohle und poröse Instrumente vollständig durchdringt. Ohne dieses Verfahren könnten Lufteinschlüsse in komplexen Instrumenten die sichere Sterilisation verhindern. Deshalb ist Klasse B für anspruchsvolle Instrumente der Standard.
Wie ordne ich meine Instrumente nach Risiko ein?
Medizinprodukte werden vor der Aufbereitung in unkritisch, semikritisch und kritisch eingestuft (Risikobewertung gemäß KRINKO/RKI). Kritische Instrumente, die Haut oder Schleimhaut durchdringen und mit Blut in Kontakt kommen, müssen sterilisiert werden. Bei Zweifeln an der Einstufung ist im Sinne der höheren Anforderung zu entscheiden.
Welche Instrumente müssen sterilisiert werden?
Kritische Medizinprodukte, die die Haut oder Schleimhaut durchdringen und mit Blut, inneren Geweben oder Wunden in Kontakt kommen, müssen nach der Reinigung und Desinfektion sterilisiert werden – in der Regel mit feuchter Hitze im Klasse-B-Autoklaven. Semikritische Instrumente erfordern mindestens eine Desinfektion. Beschreiben Sie uns Ihre Instrumente, dann ordnen wir den Bedarf ein.
Brauche ich für jeden Gegenstand einen Autoklaven?
Nein. Je nach Risikoeinstufung des Gegenstands ist eventuell gar kein Autoklav, ein Gerät niedrigerer Klasse oder ein Klasse-B-Autoklav erforderlich. Unkritische Gegenstände müssen meist nur gereinigt/desinfiziert werden, kritische Instrumente hingegen sterilisiert. Wir helfen Ihnen, den tatsächlichen Bedarf zu bestimmen.
Worauf muss ich beim Fassungsvermögen achten, damit ich nicht zu klein kaufe?
Entscheidend ist der reale Tagesbedarf: Wie viele Instrumente und wie viele Zyklen pro Tag fallen an, und wie lang sind die Instrumente. Wir dimensionieren nach Ihrem tatsächlichen Bedarf – passend, nicht knapp –, damit Sie nicht ständig nachladen müssen. Der Konfigurator berücksichtigt genau diese Faktoren.
Welche maximale Instrumentenlänge passt in die verschiedenen Modelle?
Die maximale Länge richtet sich nach der Kammertiefe: Im 12L sollten Instrumente nicht länger als ca. 31 cm sein, im 23L (Kammer ca. 45 cm tief) passen Instrumente bis ca. 32 cm, sehr lange Instrumente ggf. schräg eingelegt. Für lange Instrumente empfehlen wir daher den 23L.
Wie groß sind die Autoklaven und passen sie auf meine Arbeitsplatte?
Die Maße variieren je Modell; der 12L hat z. B. Außenmaße von ca. 65 x 44 x 36 cm, der 23L Pro eine Kammer von ca. Ø 25 x 45 cm. Die Geräte sind in der Regel für Arbeitsplatten ab ca. 55-58 cm Tiefe ausgelegt. Genaue Maße und eine Maßzeichnung nennen wir gerne zu Ihrem Wunschmodell.
Welcher Autoklav passt für meine Sterilisationscontainer oder Korbmaße?
Das hängt von den genauen Maßen ab: In den 23L passen z. B. 2 Container, die Kammer entspricht etwa einem gängigen 23L-Gerät. Geben Sie uns am besten Ihre Behälter- oder Korbmaße an, dann sagen wir Ihnen das passende Gerät und erstellen ggf. ein Angebot.
Was ist der Unterschied zwischen den Pro- und Premium-Modellen?
Autoklav und Bedienung sind grundsätzlich gleich. Die Premium-Modelle bieten zusätzlich Festwasseranschluss, WLAN/LAN-Anbindung an die Praxissoftware sowie papierlose Chargenfreigabe und Dokumentation direkt am Touchscreen (SteriTrace). Beim Pro erfolgt die Dokumentation über integrierten Drucker/USB und manuelle Wasserbefüllung.
Was ist der Unterschied zwischen dem 3L und dem 3L Pro?
Der einfache 3L hat keinen eingebauten Abwassertank. Der 3L Pro bietet mehr Funktionen: integrierter Abwassertank, integrierter Drucker und Touchscreen-Bedienung. Die Sterilisationsprogramme sind bei beiden gleich.
Was ist der Unterschied zwischen dem 3L und dem 12L?
Der 12L bietet das vierfache Volumen und einen integrierten Abwassertank (kein externer Kanister nötig); das Schnellprogramm dauert etwas länger. Ansonsten sind die Geräte technisch identisch. Der 3L ist kompakter und schneller, der 12L kostet nur wenig mehr.
Brauche ich ein Modell mit papierloser Dokumentation?
Eine papierlose Dokumentation (z. B. Sicherung der Protokolle auf USB oder über die Praxissoftware-Anbindung) erspart im Alltag Zeit. Gemäß RKI sind Zahnärzte nicht verpflichtet, einen Papierausdruck abzulegen, sofern die Dokumentation digital möglich ist. Die Premium-Modelle bieten mit SteriTrace eine vollständig papierlose Chargenfreigabe.
Wie lange dauert ein Sterilisationszyklus je nach Modell?
Die Dauer hängt von Modell, Programm und Beladung ab. Richtwerte bei voller Beladung mit verpackten Instrumenten: 3L ca. 11-22 Minuten, 12L ca. 30-35 Minuten, 23L ca. 45-50 Minuten, 45L ca. 90 Minuten. Je kleiner das Gerät, desto kürzer in der Regel die Laufzeit – das kann ein Auswahlkriterium sein.
Welches Modell hat das größte Fassungsvermögen bei kurzer Laufzeit?
Unser größtes Gerät ist der Klasse B Pro 45L mit einer durchschnittlichen Betriebszeit von ca. 1 Stunde. Für sehr hohe Volumina stellen viele Kunden alternativ zwei 23L-Geräte auf, um parallel und schneller aufzubereiten.
Führen Sie sehr große Autoklaven (z. B. 95, 250 oder mehr Liter)?
Unser größtes Gerät ist der Klasse B Pro 45L. Sehr große Volumina (z. B. 95, 250 oder mehrere hundert Liter) führen wir nicht. Bei höherem Bedarf stellen viele Kunden mehrere 23L-Geräte auf; für Sondervolumina verweisen wir auf spezialisierte Anbieter.
Brauche ich zusätzlich einen Thermodesinfektor oder Ultraschallreiniger?
Das hängt von der Risikoklasse Ihrer Instrumente ab: Für die Reinigung und Desinfektion eignet sich ein Thermodesinfektor (RDG) oder Ultraschallreiniger, kritische Instrumente werden anschließend im Klasse-B-Autoklaven sterilisiert. Bei Zahnarztpraxen ist der Thermodesinfektor sehr beliebt, viele allgemeine Praxen kommen ohne aus. Wir beraten Sie zum passenden Workflow.
Was ist in einem Autoklaven-Set oder Sparpaket enthalten?
Unsere Sets bündeln Autoklav und passendes Zubehör vergünstigt und enthalten in der Regel alles Wichtige für die Instrumentenaufbereitung (z. B. Ultraschallreiniger, Verpackungstüten, Helix-Test). Zusätzlich benötigen Sie je nach Risikoklasse einen unreinen und reinen Bereich und ggf. einen Thermodesinfektor. Ein Komplettpaket inkl. Siegelgerät und Dokumentation ist über den Konfigurator möglich.
Wie läuft die Auswahl über den Autoklav-Konfigurator ab?
Der Konfigurator führt Sie Schritt für Schritt durch die wichtigsten Fragen – Anwendungsbereich, Instrumentenmenge und -länge, Dokumentationswunsch – und schlägt Ihnen daraus in rund 2 Minuten das passende Modell vor, ohne Fachjargon. Auf Wunsch beraten wir Sie zusätzlich telefonisch.
Worauf sollte ich bei Energieeffizienz und Betriebskosten achten?
Neben dem Anschaffungspreis sind die laufenden Betriebskosten ein wichtiger Faktor. Achten Sie auf eine hohe Energieeffizienz, um Stromkosten und Umweltbelastung zu senken. Unsere Klasse B Pro Autoklaven sind energieeffizient ausgelegt, und mit einem Wartungspaket lassen sich die Folgekosten gut vorhersehen.
Welche Normen und Zulassungen sollte ein Autoklav erfüllen?
Achten Sie darauf, dass der Autoklav als Medizinprodukt der Klasse B die einschlägigen Normen erfüllt (u. a. EN 13060) und über die nötige CE-Kennzeichnung verfügt. Unsere Steri24-Autoklaven erfüllen die in Deutschland und Österreich notwendigen Normen; die CE-Konformität ist über TÜV SÜD belegt.
Gelten je nach Fachbereich unterschiedliche Anforderungen?
Ja. Je nach Anwendungsbereich – etwa Zahnarztpraxis, Augenklinik, allgemeine Praxis oder Podologie – gelten unterschiedliche normative Richtlinien und damit auch unterschiedliche Anforderungen an Gerät, Validierung und Dokumentation. Deshalb beziehen wir Ihren Fachbereich in die Empfehlung ein.
Welches Wasser muss ich für den Autoklaven verwenden?
Verwenden Sie destilliertes oder demineralisiertes/vollentsalztes Wasser (Leitfähigkeit möglichst unter 15-20 µS/cm). Handelsübliches destilliertes Wasser aus Drogerie, Supermarkt oder Baumarkt ist geeignet; verwenden Sie kein technisches Batterie-/Bügeleisenwasser. Leitungswasser ist nicht geeignet und kann das Gerät schädigen.
Ist die Validierung Pflicht und sollte ich sie bei der Auswahl mitdenken?
In Deutschland ist die Validierung verpflichtend für alle, die kritische, mit Blut in Kontakt kommende Instrumente am Menschen aufbereiten (Grundlage u. a. MPBetreibV). Sie sollten sie bei der Planung mitdenken, denn sie erfolgt alle 2 Jahre vor Ort mit Ihren Instrumenten. Wer keine kritischen Instrumente aufbereitet, ist meist nicht verpflichtet.
Kann ich einen Autoklaven auch ohne Validierung kaufen?
Ja, Sie können den Autoklaven auch ohne Validierung bestellen und ihn selbst gemäß Handbuch in Betrieb nehmen. Ob eine Validierung Pflicht ist, hängt von Ihrem Einsatzbereich ab. Sie kann jederzeit später dazugebucht werden, und das Gerät ist nach Lieferung sofort nutzbar.
Wie wichtig ist die Wartung bei der Geräteauswahl?
Sehr wichtig, denn die Wartung ist gesetzlich alle 24 Monate bzw. spätestens nach 1.000 Zyklen vorgeschrieben. Achten Sie darauf, dass der Anbieter Wartung und Service zuverlässig anbietet. Bei uns ist der Wartungsvertrag selbst kostenlos, und wir erinnern Sie rechtzeitig an die fälligen Termine.
Wie lange halten Ihre Autoklaven?
Bei regelmäßiger Wartung alle 2 Jahre halten unsere Autoklaven rund 20-25 Jahre. Der 3L Pro hält aufgrund der kleineren Vakuumpumpe etwa 10-15 Jahre. Ersatzteile halten wir entsprechend rund 25 Jahre vor – die Langlebigkeit ist ein wichtiges Auswahlkriterium.
Gibt es Service und Wartung auch in meiner Region?
Ja, wir haben in Deutschland, Österreich und der Schweiz geschulte Servicepartner vor Ort, die für Installation, Validierung, Wartung und Reparatur kommen – mit kostenfreier Anfahrt. Den nächsten Standort finden Sie auf der Servicemap unter steri24.de/de/info/servicemap.html. Ein gutes Servicenetz sollte in die Kaufentscheidung einfließen.
Lohnt sich ein günstigeres Gerät gegenüber den etablierten teuren Herstellern?
Unsere Klasse-B-Autoklaven nach EN 13060 sind hinsichtlich Leistung mit etablierten, teuren Geräten vergleichbar, jedoch deutlich günstiger – bei zugleich großem Vor-Ort-Servicenetzwerk in der DACH-Region und Garantie. So erhalten Sie gleiche Sterilisationsleistung zu einem faireren Preis. Den passenden Ersatz finden wir gerne gemeinsam.
Was passt als Ersatz für mein in die Jahre gekommenes Premium-Gerät?
Wenn Sie ein älteres, hochwertiges Gerät ersetzen möchten, finden wir den passenden Nachfolger nach Kammergröße: Als Ersatz für ein 17/18L-Gerät passt der 18L Pro, für ein 22/23L-Gerät der 23L. Nennen Sie uns einfach die ungefähre Größe Ihres bisherigen Geräts, dann ordnen wir den passenden Steri24-Autoklaven zu.
Sollte ich besser einen gebrauchten Autoklaven kaufen?
Bei gebrauchten Geräten tragen Sie das Risiko von Verschleiß, fehlender Garantie und unklarer Wartungshistorie. Ein günstiger Neukauf bietet dagegen volle Garantie, lange Ersatzteilverfügbarkeit und einen sauberen Validierungsstart. Gerne nennen wir Ihnen ein passendes Neugerät statt eines Gebraucht-Risikos.
Eignen sich Ihre Autoklaven auch für Labor oder Flüssigkeiten?
Unsere Klasse-B-Autoklaven sind für medizinische Instrumente bestimmt und nicht zur Sterilisation von Flüssigkeiten oder für S2-Labore geeignet. Für Laboranwendungen, Flüssigkeiten oder frei programmierbare Zyklen gibt es spezialisierte Laborautoklaven (Marke CertoClav). Beschreiben Sie uns Ihren Anwendungsfall, dann verweisen wir Sie passend.
Warum ist ein Heißluftsterilisator keine Alternative zum Klasse-B-Autoklaven?
Heißluftsterilisatoren erfüllen bei der Aufbereitung kritischer, mit Blut in Kontakt kommender Instrumente die RKI-Empfehlungen nicht und lassen sich grundsätzlich nicht validieren. Für die rechtssichere Aufbereitung in der Humanmedizin benötigen Sie daher einen Klasse-B-Dampfsterilisator.
Was kann ich tun, wenn ich unsicher bin, welches Gerät wirklich passt?
Das müssen Sie nicht allein stemmen. In rund 2 Minuten führt Sie unser Konfigurator ohne Fachjargon zum passenden Modell, und auf Wunsch beraten wir Sie zusätzlich telefonisch und ordnen Ihren Bedarf ehrlich ein. So vermeiden Sie einen Fehlkauf bei Klasse, Größe und Ausstattung.
Welches Gerät ist bei Zahnarztpraxen am beliebtesten?
Als Richtwert ist bei Zahnarztpraxen der Steri24 Klasse B Pro 23L zusammen mit dem Thermodesinfektor Aqua Plus am beliebtesten. Eine allgemeine Praxis, Klinik oder Ordination kommt dagegen oft ohne Thermodesinfektor aus. Die endgültige Wahl richtet sich nach Behandlerzahl und Instrumentenmenge.