Heißluftsterilisatoren vs. Dampfsterilisatoren

Heißluft- oder Dampfsterilisator?

Warum bei kritischen Instrumenten nur Sattdampf die Norm erfüllt — und was das RKI dazu sagt.

Deutschland Österreich Schweiz
Kurz beantwortet

Für kritische Medizinprodukte empfiehlt das RKI Dampfsterilisation mit Sattdampf (Autoklav). Heißluft erfüllt die KRINKO-Anforderungen für kritische Instrumente nicht zuverlässig.

Heißluft vs. Dampf: der Unterschied

  • Heißluftsterilisatoren verwenden heiße Luft, um Gegenstände zu sterilisieren. Sie arbeiten bei höheren Temperaturen als Dampfsterilisatoren.
    Sie können wirksam zur Sterilisation sein, einige Mikroorganismen könnten bei den niedrigeren Temperaturen jedoch überleben.
    Heißluftsterilisatoren werden häufig in Laboren für Glaswaren und Metallinstrumente verwendet.

  • Dampfsterilisatoren nutzen Dampf, um Gegenstände zu sterilisieren. Sie arbeiten bei niedrigeren Temperaturen, was schonender für bestimmte Materialien sein kann.
    In der Regel sind sie effektiver, da Dampf eine bessere Wärmeübertragung ermöglicht und somit eine gründlichere Sterilisation gewährleistet.
    Dampfsterilisatoren sind in medizinischen Einrichtungen weit verbreitet, insbesondere für Instrumente und Ausrüstungen, die Hitze empfindlich sind.

In der medizinischen Praxis wird die Zulässigkeit der Heißluft-Sterilisation seit 2021 für kritische negativ betrachtet. Obwohl dieses Verfahren für unkritische und semikritische Instrumente anerkannt ist, wenn die Geräte eine mechanische Luftbewegung aufweisen, erfüllt es nicht alle Anforderungen für die Sterilisation von 'kritischen' Medizinprodukten.

Die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) verweist in § 4 Abs. 2 auf die Einhaltung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zur Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten. Gemäß Punkt 2.2.4 bevorzugt das RKI thermische Sterilisationsverfahren mit Sattdampf (bei 121 °C oder 134 °C) aufgrund ihrer zuverlässigeren Wirksamkeit. Ein Verfahren mit Sattdampf ist nur mit Autoklaven möglich.

Die Anwendung von Heißluft-Sterilisation ist nicht explizit verboten, jedoch können die rechtlich verbindlichen KRINKO Anforderungen bei kritischen Instrumenten nicht erfüllt werden. Eine Risikobewertung gemäß RKI-Empfehlung ist für Arztpraxen erforderlich, und bei der Aufbereitung von 'kritischen' Medizinprodukten empfiehlt das RKI die Verwendung von Dampfsterilisatoren (Autoklaven).

Die MPBetreibVO (§ 4.2) fordert die Aufbereitung von Medizinprodukten unter Berücksichtigung der Herstellerangaben mit geeigneten validierten Verfahren. Die genaue Definition eines 'validierten Verfahrens' ist nicht eindeutig, aber einige Experten interpretieren es als automatische Dokumentation der Sterilisationsvorgänge, während andere es als reproduzierbares und fehlerresistentes Verfahren verstehen.

Die Verantwortung für die Aufbereitung liegt beim Betreiber des Sterilisators, der eine praxisindividuelle Risikobewertung durchführen muss, um das geeignete Verfahren für die Sterilisation zu wählen. Mit Klasse-B Dampfsterilisatoren von Steri24 werden die Anforderungen  für alle Risikostufen erfüllt.

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Haeufig gestellte Fragen

Heißluftsterilisatoren vs. Dampfsterilisatoren – die wichtigsten Fragen klar beantwortet.

Was ist der Unterschied zwischen einem Heißluftsterilisator und einem Dampfsterilisator?
Ein Heißluftsterilisator arbeitet mit trockener, heißer Luft bei vergleichsweise hohen Temperaturen, ein Dampfsterilisator (Autoklav) mit gesättigtem Wasserdampf unter Druck. Dampf überträgt die Wärme deutlich effizienter und gleichmäßiger und erzielt dadurch eine zuverlässigere Sterilisation.
Warum ist ein Dampfsterilisator besser als ein Heißluftsterilisator?
Für kritische Instrumente ist seit 2021 laut der rechtlich verbindlichen KRINKO-Empfehlung kein Heißluftsterilisator mehr zugelassen; es müssen Dampfautoklaven sein. Im Heißluftsterilisator lässt sich verpacktes Gut zudem nicht zuverlässig sterilisieren.
Empfiehlt das RKI Heißluft oder Dampf für kritische Medizinprodukte?
Für kritische Medizinprodukte empfiehlt das RKI die thermische Sterilisation mit Sattdampf (Autoklav). Heißluft erfüllt die KRINKO-Anforderungen für kritische Instrumente nicht zuverlässig.
Was bedeutet Sterilisation mit Sattdampf?
Sattdampf ist gesättigter Wasserdampf, der bei definiertem Druck und definierter Temperatur (typischerweise 121 °C oder 134 °C) seine Wärme abgibt. Diese Wärmeübertragung tötet alle Mikroorganismen einschließlich Sporen sicher ab und ist nur mit einem Autoklaven möglich.
Ist Heißluftsterilisation seit 2021 noch erlaubt?
Die Heißluftsterilisation ist nicht ausdrücklich verboten, kann aber seit 2021 die rechtlich verbindlichen KRINKO-Anforderungen bei kritischen Instrumenten nicht erfüllen. Für unkritische und semikritische Instrumente kann sie unter bestimmten Voraussetzungen anerkannt sein.
Kann ein Heißluftsterilisator validiert werden?
Nein, Heißluftsterilisatoren können grundsätzlich nicht validiert werden. Zudem erfüllen sie bei der Aufbereitung kritischer Instrumente (Blutkontakt) die RKI-Empfehlungen nicht.
Reicht ein Ultraschallreiniger, UV- oder Heißluftgerät, oder brauche ich einen Autoklaven?
Sobald Instrumente mit Blut oder Schleimhaut in Kontakt kommen (kritische Instrumente), ist ein Klasse-B-Autoklav vorgeschrieben; Ultraschall-, UV- und Heißluftgeräte reichen dafür nicht aus. Der Ultraschallreiniger ergänzt den Autoklaven bei der Vorreinigung, ersetzt ihn aber nicht.
Warum überträgt Dampf die Wärme besser als heiße Luft?
Beim Kondensieren des Sattdampfs an den Instrumenten wird schlagartig viel Energie frei, die das Gut schnell und gleichmäßig erhitzt. Trockene Luft überträgt Wärme deutlich langsamer, weshalb Heißluft längere Zeiten und höhere Temperaturen benötigt und dennoch unsicherer bleibt.
Bei welcher Temperatur arbeitet ein Dampfsterilisator?
Dampfsterilisatoren arbeiten typischerweise bei 121 °C oder 134 °C. Bei 134 °C läuft das Standardprogramm meist deutlich schneller ab, während 121 °C für empfindlichere Materialien schonender ist.
Warum überleben im Heißluftsterilisator manche Keime?
Heißluft erhitzt das Gut langsamer und ungleichmäßiger, sodass nicht alle Bereiche zuverlässig die nötige Temperatur über die nötige Zeit erreichen. Dadurch können einzelne Mikroorganismen überleben, was den Sterilisationserfolg unsicher macht.
Kann ich verpackte Instrumente im Heißluftsterilisator sterilisieren?
Nein, im Heißluftsterilisator lässt sich verpacktes Gut nicht zuverlässig sterilisieren. Für verpackte, hohle und poröse Instrumente ist ein Klasse-B-Dampfsterilisator mit fraktioniertem Vakuumverfahren erforderlich.
Was sind kritische, semikritische und unkritische Medizinprodukte?
Unkritische Produkte berühren nur intakte Haut, semikritische kommen mit Schleimhaut in Kontakt und kritische durchdringen Haut oder Schleimhaut bzw. kommen mit Blut in Kontakt. Je höher das Risiko, desto strenger die Anforderungen an die Aufbereitung; kritische Instrumente erfordern Dampfsterilisation.
Welche Sterilisation brauche ich, wenn Instrumente mit Blut in Kontakt kommen?
Sobald Instrumente mit Blut oder Schleimhaut in Kontakt kommen, gelten sie als kritisch und müssen mit einem Klasse-B-Dampfsterilisator (Autoklav) aufbereitet werden. Heißluft ist hierfür nicht geeignet.
Was ist der Unterschied zwischen Autoklaven der Klasse A, B und N?
Klasse B bietet vollwertige Sterilisation mit Vakuumverfahren für verpackte, unverpackte, hohle und poröse Instrumente. Klasse N darf nur unverpackte, massive Instrumente sterilisieren und ist in der Humanmedizin nicht zulässig; Klasse A ist kein europäischer Standard. Für medizinische Praxen brauchen Sie ein Klasse-B-Gerät.
Was bedeutet Klasse B beim Autoklaven?
Klasse B bezeichnet vollwertige Dampfsterilisatoren mit fraktioniertem Vakuumverfahren, die auch verpackte, hohle und poröse Instrumente sterilisieren können. Für die Instrumentenaufbereitung in medizinischen Einrichtungen ist in Deutschland ein Gerät der Klasse B vorgeschrieben.
Was bringt das Vakuumverfahren beim Klasse-B-Autoklaven?
Das fraktionierte Vakuumverfahren entfernt die Luft aus Kammer, Verpackung und Hohlräumen, sodass der Sattdampf alle Oberflächen erreicht. Heißluftgeräte besitzen diese Luftentfernung nicht, weshalb sie bei verpacktem und hohlem Gut versagen.
Auf welche RKI-Empfehlung verweist die MPBetreibV?
Die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) verweist in § 4 Abs. 2 auf die Einhaltung der RKI-Empfehlungen zur Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten. Diese empfehlen für kritische Instrumente thermische Sterilisationsverfahren mit Sattdampf.
Was ist ein validiertes Verfahren bei der Aufbereitung?
Die MPBetreibV fordert die Aufbereitung mit geeigneten validierten Verfahren. Darunter versteht man ein reproduzierbares, fehlerresistentes und nachweislich wirksames Verfahren; ein Dampfsterilisationsprozess lässt sich validieren, ein Heißluftverfahren nicht.
Wer ist für die Wahl des Sterilisationsverfahrens verantwortlich?
Die Verantwortung liegt beim Betreiber des Sterilisators. Er muss eine praxisindividuelle Risikobewertung durchführen und das geeignete Verfahren wählen; für kritische Instrumente führt das zur Dampfsterilisation.
Brauche ich eine Risikobewertung für meine Praxis?
Ja, eine Risikobewertung gemäß RKI-Empfehlung ist für Arztpraxen erforderlich. Sie ordnet die Instrumente nach Risikostufe ein und bestimmt daraus das passende Aufbereitungs- und Sterilisationsverfahren.
Erfülle ich mit einem Steri24 Klasse-B-Autoklaven alle Risikostufen?
Ja, mit einem Klasse-B-Dampfsterilisator von Steri24 erfüllen Sie die Anforderungen für alle Risikostufen – also auch für kritische Instrumente. Damit sind Sie rechtssicher aufgestellt.
Wofür werden Heißluftsterilisatoren typischerweise noch eingesetzt?
Heißluftsterilisatoren werden häufig in Laboren für Glaswaren und Metallinstrumente verwendet, etwa wenn kein verpacktes oder kritisches Gut aufbereitet wird. In der medizinischen Instrumentenaufbereitung kritischer Produkte sind sie nicht geeignet.
Ist ein Dampfsterilisator schonender für Instrumente?
Dampfsterilisatoren arbeiten bei niedrigeren Temperaturen als Heißluftgeräte, was für hitzeempfindliche Materialien schonender sein kann. Gleichzeitig sterilisieren sie durch die bessere Wärmeübertragung gründlicher.
Kann ich von einem Heißluftgerät auf einen Autoklaven umsteigen?
Ja, der Umstieg ist unkompliziert. Ein Klasse-B-Dampfsterilisator ersetzt das Heißluftgerät vollständig und erfüllt zusätzlich die Anforderungen für kritische Instrumente. Welche Größe für Ihren Bedarf passt, ermitteln Sie am besten über unseren Autoklav-Konfigurator.
Sind Sterilisationsbeutel auch für Heißluft-/Trockensterilisatoren geeignet?
Nein, unsere selbstversiegelnden Beutel sind ausschließlich für die Dampfsterilisation in Autoklaven konzipiert, nicht für Heißluft- bzw. Trockensterilisatoren. Für diese Geräte gibt es keine geeignete Sterilisationsverpackung.
Was ist ein Autoklav und wer benötigt ihn?
Ein Autoklav ist ein Dampfsterilisator zur Aufbereitung medizinischer Instrumente für die Wiederverwendung. Benötigt wird er überall dort, wo kritische, mit Blut oder Schleimhaut in Kontakt kommende Instrumente eingesetzt werden, etwa bei Zahnärzten, Podologen, in der Fußpflege oder in Tattoostudios.
Was bedeutet Sterilisation genau?
Sterilisation bezeichnet das Abtöten bzw. Inaktivieren aller Mikroorganismen, einschließlich Bakterien, Viren, Pilze und deren widerstandsfähiger Sporen. Ein Autoklav erreicht dies mit gesättigtem Wasserdampf unter Druck.
Warum reicht Desinfektion nicht und ist Sterilisation nötig?
Desinfektion reduziert Keime, tötet aber nicht zwangsläufig alle Mikroorganismen und Sporen ab. Für kritische Instrumente ist eine vollständige Sterilisation vorgeschrieben, die zuverlässig nur mit Sattdampf im Autoklaven erreicht wird.
Reicht ein Thermodesinfektor (RDG) oder brauche ich zusätzlich einen Autoklaven?
Ein Thermodesinfektor reinigt und desinfiziert die Instrumente, ersetzt aber nicht die Sterilisation. Für kritische Instrumente folgt nach der Aufbereitung im RDG zwingend die Dampfsterilisation im Klasse-B-Autoklaven.
Wie läuft die Instrumentenaufbereitung mit Dampfsterilisation ab?
Die Aufbereitung erfolgt in mehreren Schritten: Vorreinigung/Reinigung (z. B. Ultraschallbad oder Thermodesinfektor), Desinfektion, Trocknung und Verpackung und anschließend die Dampfsterilisation im Autoklaven. Die genauen Vorgaben richten sich nach RKI/KRINKO und den Herstellerangaben.
Welche Materialien darf ich im Dampfsterilisator aufbereiten?
Im Klasse-B-Dampfsterilisator lassen sich dampfstabile Metall- und Kunststoffinstrumente sowie verpacktes, hohles und poröses Gut aufbereiten. Maßgeblich sind die Herstellerangaben der Instrumente zur Dampfsterilisierbarkeit.
Erfüllen die Steri24-Dampfsterilisatoren die geltenden Normen?
Ja, unsere Klasse-B-Dampfsterilisatoren sind Medizinprodukte der Klasse B und nach EN 13060 ausgelegt, mit CE-Kennzeichnung über TÜV SÜD. Damit erfüllen sie die normativen Anforderungen an die Sterilisation kritischer Instrumente.
Was passiert, wenn ich kritische Instrumente weiter mit Heißluft aufbereite?
Bei der Aufbereitung kritischer Instrumente mit Heißluft können die rechtlich verbindlichen KRINKO-Anforderungen nicht erfüllt werden, und der Sterilisationserfolg ist nicht gesichert. Für eine rechtssichere und sichere Aufbereitung ist ein Klasse-B-Dampfsterilisator nötig.
Welche Größen an Dampfsterilisatoren bietet Steri24 an?
Wir bieten Klasse-B-Dampfsterilisatoren in den Größen 3L, 12L, 18L, 23L und 45L an. Welche Größe zu Ihrem Instrumentenaufkommen passt, ermitteln Sie am einfachsten über unseren Autoklav-Konfigurator oder in einer Beratung.
Welcher Dampfsterilisator passt zu meiner Praxis?
Das hängt vom Instrumentenaufkommen, der Instrumentenlänge und dem Fachbereich ab. Kleine Anwendungen kommen oft mit dem 3L aus, Praxen wählen meist 12L bis 23L. Nutzen Sie unseren Autoklav-Konfigurator für eine passende Empfehlung.
Wie lange dauert ein Sterilisationszyklus im Dampfsterilisator?
Die Dauer hängt von Programm, Beladung und Gerätegröße ab. Schnellprogramme kleiner Geräte laufen sehr zügig, während Programme für verpacktes Gut mit Trocknung länger dauern. Gegenüber Heißluft sind Dampfzyklen in der Regel deutlich kürzer.
Brauche ich für den Dampfsterilisator destilliertes Wasser?
Ja, Dampfsterilisatoren benötigen aufbereitetes Wasser (z. B. destilliert oder demineralisiert), um Kalk- und Rückstandsbildung zu vermeiden. Hierfür bieten wir passende Wasseraufbereitung wie AQUAdem bzw. einen Wasserdestillierer an.
Was ist ein Vakuumtest und warum ist er beim Klasse-B-Gerät wichtig?
Der Vakuumtest prüft die Dichtigkeit der Kammer und stellt sicher, dass das Vakuumverfahren die Luft zuverlässig entfernt. Er ist eine regelmäßige Routinekontrolle beim Klasse-B-Autoklaven – ein Verfahren, das Heißluftgeräte nicht kennen.
Wie dokumentiere ich die Sterilisation rechtssicher?
Unsere Klasse-B-Autoklaven bieten integrierte digitale Protokollierung und Drucker; mit SteriTrace ist auch eine papierlose RKI-Dokumentation möglich. So lässt sich jede Charge nachvollziehbar belegen.
Ist die Validierung des Dampfsterilisators Pflicht?
In Deutschland ist die Validierung verpflichtend für alle, die kritische Medizininstrumente am Menschen aufbereiten; Grundlage ist u. a. die MPBetreibV. Heißluftgeräte sind nicht validierbar und scheiden für kritische Instrumente aus.
Was bedeutet die Validierung eines Autoklaven?
Die Validierung ist eine formelle Prüfung, die nachweist, dass Ihr Autoklav und der gesamte Aufbereitungsprozess die geltenden Normen erfüllen und zuverlässig sterilisieren. Sie wird in der Regel alle 2 Jahre vor Ort mit Ihren Instrumenten als Beladung durchgeführt.
Übernimmt Steri24 Inbetriebnahme, Validierung und Wartung des Dampfsterilisators?
Ja, Inbetriebnahme, Erstvalidierung, Einweisung und Wartung sind zubuchbar und werden vor Ort durchgeführt – mit kostenfreier Anfahrt in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Details und Preise erhalten Sie im Shop oder in einem unverbindlichen Angebot.
Muss der Autoklav im veterinärmedizinischen Bereich validiert werden?
Im rein veterinärmedizinischen Bereich ist eine Validierung nicht gesetzlich vorgeschrieben, da die Pflicht nur für die Aufbereitung von Instrumenten am Menschen gilt. Eine freiwillige Validierung ist selbstverständlich möglich.
Ist ein Dampfsterilisator auch für die Fußpflege oder Podologie vorgeschrieben?
Sobald in der Fußpflege oder Podologie kritische, mit Blut in Kontakt kommende Instrumente aufbereitet werden, ist ein Klasse-B-Dampfsterilisator vorgeschrieben. Ein Heißluft- oder UV-Gerät reicht dafür nicht aus.
Sind Dampfsterilisatoren in Österreich und der Schweiz gleichermaßen vorgeschrieben?
Auch in Österreich und der Schweiz gelten strenge Hygieneanforderungen für kritische Instrumente, die in der Praxis die Dampfsterilisation erfordern; teils gelten zusätzliche nationale Vorgaben (z. B. ÖNorm). Wir beraten Sie länderspezifisch und sind in der gesamten DACH-Region vor Ort.
Was kostet ein kompakter Klasse-B-Dampfsterilisator?
Der jeweils aktuelle Aktionspreis hängt vom Modell ab und steht auf der Produktseite. Kompakte Geräte sind günstiger als große Praxisgeräte; eine konkrete Empfehlung inklusive Preis erhalten Sie über den Konfigurator oder eine Beratung.
Lohnt sich der Wechsel von einem in die Jahre gekommenen Premium-Gerät?
Ja. Wenn Sie ein älteres, teures Gerät ersetzen, erhalten Sie mit einem Klasse-B-Dampfsterilisator von Steri24 gleichwertige Leistung, ein dichtes Vor-Ort-Servicenetz und einen faireren Preis – direkt vom Hersteller ohne Depot-Aufschlag.
Was unterscheidet Steri24 von anderen Anbietern beim Service?
Steri24 verbindet faire Preise mit einem großen, schnellen Vor-Ort-Servicenetzwerk in der DACH-Region samt 24h-Notrufnummer. Damit erhalten Sie Premium-Leistung und Servicequalität zu einem Preis, den etablierte teure Hersteller in dieser Form meist nicht bieten.
Was tun bei einem Fehler beim Vakuumtest?
Ein Fehler beim Vakuumtest deutet meist darauf hin, dass Luft in die Kammer strömt und der Anpressdruck der Türdichtung erhöht bzw. die Dichtung getauscht werden muss. Eine Kurzanleitung finden Sie an der Türinnenseite; hilft das nicht, nutzen Sie bitte das Hilfeformular auf steri24.de/help.
Wie finde ich den passenden Dampfsterilisator für meinen Bedarf?
Am schnellsten über unseren Autoklav-Konfigurator: Sie geben Fachbereich, Instrumentenaufkommen und Anforderungen ein und erhalten eine passende Empfehlung. Alternativ beraten wir Sie persönlich und erstellen ein unverbindliches Angebot.