Instrumentenaufbereitung nach RKI

Die korrekte Instrumentenaufbereitung - RKI konform

 
In diesem Artikel erhalten Sie eine umfassende Anleitung zur korrekten Durchführung des Aufbereitungsprozesses von Instrumenten. Der Beitrag richtet sich an alle, die Instrumente aufbereiten, darunter Zahnarztpraxen, Kliniken, Podologen, Tattoostudios, Fußpfleger, Allgemeinmediziner und viele weitere Einrichtungen. Die Anleitung umfasst alle Schritte des Prozesses – von der Instrumentenablage über Reinigung, Desinfektion, Trocknung und Verpackung bis hin zur sachgemäßen Lagerung.
 
RKI gesetzliche Anforderungen

Gesetzliche Anforderungen & Überblick

Die Aufbereitung medizinischer Instrumente ist gesetzlich geregelt. Grundlage sind IfSG, MPBetreibV und die KRINKO-/BfArM-Empfehlungen für maximale Patientensicherheit.

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RKI Vorreinigung

Die korrekte Vorreinigung

Nach Gebrauch werden grobe Verschmutzungen sofort entfernt. So bleibt die nachfolgende Desinfektion wirksam und hygienisch sicher.

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RKI Reinigung Desinfektion

Reinigung und Desinfektion

Rückstände werden manuell oder maschinell mit validierten Mitteln entfernt. Temperatur, Dosierung und Einwirkzeit sichern den Erfolg.

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RKI Pflege Instrumente

Pflege der Instrumente

Regelmäßige Pflege schützt Funktion und Lebensdauer. Gelenke und Scharniere werden mit speziellen Pflegeölen behandelt.

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RKI Verpackung Instrumente

Verpackung der Instrumente

Sterilgutverpackungen schützen Instrumente bis zur Anwendung. Jede Charge wird keimdicht verschlossen und klar gekennzeichnet.

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RKI Sterilisation Autoklav

Sterilisation im Autoklav

Die Sterilisation erfolgt unter kontrolliertem Druck, Temperatur und Zeit. Nur validierte Prozesse garantieren vollständige Keimfreiheit.

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RKI Dokumentation Chargen

Freigabe & Dokumentation

Jede Sterilisation wird geprüft und freigegeben. Die vollständige Dokumentation gewährleistet lückenlose Nachverfolgbarkeit.

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RKI Lagerung sterile Instrumente

Lagerung steriler Instrumente

Saubere, trockene Lagerung erhält die Sterilität. Lagerdauer hängt von Verpackung und Umgebung ab.

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RKI Kennzeichnung Sterilisation

Kennzeichnung nach Sterilisation

Jede Charge wird mit Sterilisationsdatum, Verfallsdatum und Verantwortlichem dokumentiert – mit Farbwechselindikator.

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RKI Dokumentation Instrumenteneinsatz

Dokumentation nach Patienteneinsatz

Jedes Instrument wird einem Patienten zugeordnet – für rechtssichere Nachverfolgbarkeit und Qualitätssicherung.

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RKI Hygieneraum KRINKO

Hygieneraum nach KRINKO

Der Hygieneraum trennt reine und unreine Bereiche. Ausstattung und Abläufe folgen den KRINKO-Vorgaben.

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RKI Autoklav Validierung

Erstvalidierung Autoklav Klasse B

Vor dem Einsatz wird geprüft, ob der Autoklav zuverlässig sterilisiert. Nur validierte Geräte sind RKI-konform.

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Häufige Fragen

Echte Fragen aus Praxen, Kliniken und Studios — klar beantwortet.

Wie lange dauert ein Sterilisationszyklus?

Die Dauer hängt vom Modell, Programm und der Beladung ab. Richtwerte bei voller Beladung mit verpackten Instrumenten: 3L ca. 11-22 Minuten, 12L ca. 30-35 Minuten, 23L ca. 45-50 Minuten, 45L ca. 90 Minuten. Je kleiner das Gerät, desto kürzer die Laufzeit.

Eignen sich Ihre Autoklaven für Laboranwendungen, die Sterilisation von Flüssigkeiten oder S2-Labore?

Unsere Klasse-B-Autoklaven sind für medizinische Instrumente bestimmt und nicht zur Sterilisation von Flüssigkeiten oder für S2-Labore geeignet. Für Laboranwendungen, Flüssigkeiten, frei programmierbare Zyklen oder Laborabfälle gibt es Laborautoklaven der Marke CertoClav (certoclav.com).

Lässt sich der Autoklav an meine Praxis- bzw. Hygienesoftware anbinden (z. B. Dampsoft, Docma, Vetera, my:MPG)?

Ja, vor allem die Premium-Autoklaven lassen sich über LAN/WLAN oder eine serielle Schnittstelle an gängige Praxis- und Dokumentationssoftware (z. B. Dampsoft, Docma, Vetera, my:MPG) anbinden. Das Ausgabeprotokoll ist mit gängigen Praxissoftware-Formaten kompatibel, sodass jede Software mit entsprechender Anbindung unterstützt wird. Die Einrichtung übernimmt unser Techniker; bitte teilen Sie uns Ihr genutztes Programm und Ihre Erreichbarkeit mit.

Welche Geräte sind Medizinprodukte und welche nicht (z. B. Ultraschallreiniger, Siegelgeräte)?

Autoklaven und unsere höherwertigen Ultraschallreiniger (z. B. Free 3L/9L, MDR-konform, Klasse I) sind Medizinprodukte. Siegelgeräte fallen unter die Maschinenrichtlinie und tragen nur das CE-Zeichen. Für die Aufbereitung von Kritisch-A-Instrumenten ist ein als Medizinprodukt deklarierter Ultraschallreiniger nicht zwingend erforderlich.

Reicht ein Ultraschallreiniger, UV- oder Heißluftgerät, oder brauche ich einen Autoklaven?

Sobald Instrumente mit Blut oder Schleimhaut in Kontakt kommen (kritische Instrumente), ist ein Klasse-B-Autoklav vorgeschrieben; Ultraschall-, UV- und Heißluftgeräte reichen dafür nicht aus. Der Ultraschallreiniger ergänzt den Autoklaven bei der Vorreinigung/Desinfektion, ersetzt ihn aber nicht. Heißluftsterilisatoren sind seit 2021 für kritische Instrumente nicht mehr zugelassen.

Führen Sie spezielle Geräte wie Gas-/Ethylenoxid-Sterilisatoren, doppeltürige Autoklaven oder Raumdesinfektion?

Solche Spezialgeräte (Gas-/Ethylenoxid-Sterilisatoren, doppeltürige Autoklaven, Raumdesinfektion mit Wasserstoffperoxid, Fußdesinfektion, CT-Scanner, Kartenreiniger u. ä.) führen wir nicht; unser Sortiment umfasst Autoklaven, Thermodesinfektoren und Zubehör zur Instrumentenaufbereitung.

Das müssen Sie nicht allein stemmen

Die häufigsten Sorgen unserer Kundinnen und Kunden — und wie wir sie lösen.

„Sind meine Instrumente kritisch?“

Wir helfen bei der Einstufung je Fachbereich — damit Sie richtig aufbereiten und kaufen.

„Verpackt oder unverpackt?“

Kritisch = verpackt, semikritisch darf unverpackt — mit passendem Beutel/Siegelgerät direkt umsetzbar.

Rechtssicher durch jede Begehung.

Erst- und Revalidierung vor Ort im gesamten DACH-Raum — prüffest dokumentiert. Durchgefallen ist mit uns noch niemand.

4,9 von 5 auf Google Medizinprodukt Klasse B · EN 13060 · TÜV SÜD 39 Standorte + 150 Partner DACH Familienbetrieb seit 1957

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